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»Es war doch frei.« | #schönerverkehren

Frühstarts sind nicht groß im kommen – auch nicht an Ampeln.

„Radfahrer fahren immer bei Rot.“ Unter fast jedem Social-Media-Post zum Thema Verkehr oder Infrastruktur findet man früher oder später eine solche Aussage. Allerdings sind Rotlichtverstöße keineswegs die Domäne der Radfahrenden. Sie fallen nur mehr auf. Denn während Autofahrer*innen meist noch bei „Kirschgrün“ die Ampelphase zu ihren Gunsten auslegen, leisten sich Fußgänger*innen und Radfahrende schon gelegentlich den Luxus, die Ampel als optional zu betrachten – das fällt ihnen natürlich leichter, weil sie an den bereits Wartenden unproblematisch vorbeikommen, ein wartendes Auto jedoch eine Barriere für alle Nachfolgenden darstellt. Und wer ordnungsgemäß an einer Ampel wartet, kann dies nun mit voller Aufmerksamkeit verfolgen. Und ärgert sich. Damit beginnt ein einzelnes Phänomen größer zu werden als es statistisch ist. Unabhängig vom Fahrzeug ist ein Rotlichtverstoß selbstverständlich eine Ordnungswidrigkeit, verbunden mit einem Sach- oder Personenschaden sogar eine Straftat. 

Wahrgenommene Rotlichtverstöße

Quelle: GDV 2013

»Hab ich beobachtet.«

Welche Verkehrsteilnehmer*innen haben Sie in den letzten 12 Monaten oft/sehr oft dabei beobachtet, dass sie das Rotlicht missachteten?

0%

Fußgänger*innen

0%

Radfahrer*innen

0%

Pkw-Fahrer*innen

»Ja, hab ich gemacht.«

Haben Sie selbst in den letzten 12 Monaten das Rotlicht oft oder sehr oft missachtet? In welcher Rolle?

0%

als Fußgänger*in

0%

als Radfahrer*in

0%

als Pkw-Fahrer*in

Bahnentrenner
Geahndete Rotlichtverstöße in Berlin 2019

Quelle: Polizei Berlin 2020

0%

Fußgänger*innen

0%

Radfahrer*innen

0%

Pkw-Fahrer*innen

Offenbar ist die Wahrnehmung für das eigene Fehlverhalten etwas getrübt, die für das der anderen geschärft. Doch so ziemlich jede*r kennt das Gefühl, wenn genau vor einem selbst die Ampel umspringt. Noch schnell rüber? Okay, da ist ja auch gar keiner. Wenn ich aber jemanden dabei beobachte, dann wird eine soziale Norm verletzt – psychologisch löst dies unabhängig von der Betroffenheit negative Emotionen aus. Der Sozialpsychologe Stefan Pfattheicher über den Nutzen solcher Normen: „Menschen maximieren häufig ihr eigenes Interesse und machen, worauf sie Lust haben und was ihnen am besten tut. Dann ist die Frage: Was passiert in unserer Gesellschaft, wenn alle das tun – wenn alle Steuern hinterziehen, wenn alle bei Rot über die Ampel gehen und jeder den Müll überall hinwirft? Dann funktioniert das ganze Zusammenleben nicht mehr.“ Das bedeutet, dass man sich eigentlich darüber ärgert, dass man sich selbst einschränkt, während jemand anderes diese gesellschaftliche Vereinbarung bricht. Da man also von anderen erwartet, dass sie sich daran halten, muss, wenn der eigene Egoismus siegt, eine Ausrede her, die das Handeln legitimiert. „Also, eben war noch Gelb.“ Das Schnell-noch-rüber gilt fast schon als Kavaliersdelikt und so ziemlich jede*r weiß, dass es da diese Sekunde Zeit gibt bis zu einem qualifizierten Rotlichtverstoß, der dann deutlich saftiger geahndet wird. Und der Empörungsgrad ist ebenfalls deutlich höher, wenn man jemanden beobachtet, der das Rotlicht willentlich ignoriert.

»Es war doch frei.«

Es ist nicht viel Verkehr, man kann die Kreuzung selbst überschauen – an etlichen anderen Stellen ohne Ampel schafft man das ja auch. So könnte ein Gedanke sein. Und tatsächlich gibt es auch einen sogenannten Mitzieh-Effekt, bei dem man losgeht oder -fährt, weil eine völlig andere Ampel grün wurde. In Berlin wurden 2019 etwa ein Viertel der Rotlichtverstöße nach mehr als einer Sekunde nach dem Umschalten auf Rot registriert. Damit sind also doch mit drei Vierteln die Rotlichtverstöße auf den letzten Drücker am häufigsten. Wer die Ampel umspringen sieht, beschleunigt eventuell sogar und gerät durch die plötzliche Eile unwillkürlich unter Stress, was wiederum Fehler wahrscheinlicher macht. Bei den Berliner zu Fuß Gehenden war das Missachten des Rotlichts 2019 die zweithäufigste Unfallursache, bei den Radfahrenden die vierthäufigste. Wenn diese den Verstoß begehen, gefährden sie sich vor allem selbst, bei einer Kollision mit einem Pkw jedoch kann das schnell zu schweren Verletzungen führen. Dieser Unterschied macht sich auch in den Bußgeldern bemerkbar.

Bußgelder und Punkte bei einem Rotlichtverstoß
0

Euro
zahlen Fußgänger*innen, kommt es zu einem Unfall werden daraus 10 Euro

0

bis 180 Euro
zahlen Radfahrende abhängig davon, wie lange schon Rot war und ob eine Gefährdung vorlag, außerdem einen Punkt

0

Euro
und einen Punkt sieht der Bußgeldkatalog für einen einfachen Verstoß bei Pkw-Fahrer*innen vor, bei einem qualifizierten bis zu 360 Euro und ggf. ein Fahrverbot

Obwohl sich der Mythos der ständig bei Rot fahrenden Radfahrer*innen hartnäckig hält, konnte die Hamburger Polizei ihn bereits 2017 widerlegen. Während einer ganztägigen Großkontrolle erfasste sie 226 Rotlichtverstöße von Autofahrenden und 22 von Radfahrenden. Das heißt auf jeden zehnten Rotlichtverstoß mit dem Pkw kommt einer mit dem Fahrrad. Bei den Autofahrer*innen kam außerdem Fahren ohne Führerschein, Handynutzung beim Fahren, Ignorieren der Anschnallpflicht, illegales Wenden oder Abbiegen und technische Mängel am Fahrzeug hinzu. Addiert man alle Verstöße, gehen fast 95 Prozent auf das Konto der Autofahrenden. Das macht die 5 Prozent der Radfahrenden natürlich nicht besser – aber es relativiert das Bild der radfahrenden Rowdies.

Quellen
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4 Antworten

  1. Schöner verkehren – leider verkehrt angefangen. Warum ist im Video keine Statistik zur tatsächlichen Häufigkeit von Rotlichtverstößen von Autos und Fahrrädern, und dadurch ausgelöster Unfälle? Den Text lesen eh die wenigsten, und bis zu den Statistiken scrollt wahrscheinlich fast keiner. Und warum gibt es kein Video zum Auto, das bei Kirschgelb fährt und beinahe noch das Kind, das eingentlich schon loslaufen wollte, umfährt? Nach dem Video sagt der durchschnittliche Autofahrer nur „Siehste, die Radfahrer!“ und fühlt sich in seinen Vorurteilen bestätig. Schade dass ihr so einseitig anfangt, als erstes Video direkt Radfahrerbashing ist schon ernüchternd und nicht gerade „changing cities“, so ändert sich wahrscheinlich nix. Ich bin ehrlich gesagt enttäuscht dass ich das als erstes von euch sehe, nachdem ich mich zum Fördern entschlossen habe. Muss ich mir wohl nochmal überlegen.

    1. Wir verstehen den ersten Spot keineswegs als Radfahrerbashing. Wir würden eher sagen, wir fassen uns zuerst an die eigene Nase. Die Filme können in der Kürze immer nur einen Aspekt darstellen, nicht die ganzen Konstellationen und Gefahren. Es gibt ja Radfahrende, die so fahren, sonst gäbe es das Klischee nicht. Dass das der kleinste Teil ist, steht auf einem anderen Blatt. Den Hashtag #roteampel haben wir vor allem deswegen gewählt, weil es eben nicht nur Radfahrer*innen betrifft. Aber eben auch. Die Kampagne hat gerade erst angefangen und wir wollen ja, dass darüber nachgedacht oder diskutiert wird. Und dann ist es das nächste Mal statt „Siehste, die Radfahrer!“ „Siehste, die Autofahrer!“ – beides stimmt ja nicht. Spannend ist aber dennoch, wie der Film gelesen wird: Man sieht, was man erwartet. Für uns sind im Schwimmbad ausschließlich Radfahrende, andere sehen sofort die Fronten Auto und Fahrrad. Es könnten auch alle Auto fahren. Die Animation gibt nur eine mögliche Lösung vor.

      1. „Spannend ist aber dennoch, wie der Film gelesen wird“ – ihr habt doch die Hauptlesart vorgegeben, indem ihr in der Animation einen lebensmüden Vollpfosten auf dem Rad zeigt, der zwei Autos zu Vollbremsungen zwingt. Für’s Klischeebingo fehlen da nur noch dunkle Kleidung und kein Licht in der Dunkelheit. Ein Radfahrer, der selbst schuld ist wenn er überfahren wird. Ein Geschöpf des Autostammtischgesprächs. Maßgeblich für die Interpretation und damit die Botschaft, ist die Animation, die Schwimmbadszene ist dafür nur Einleitung.

        Insgesamt ein „gelungener“ Einstieg in die Kampagne, das ist kein „an die eigene Nase fassen“, so fährt eigentlich niemand. Wenn ihr es hättet realistisch halten wollen, hätte sich der Radfahrer an der roten Ampel vorgedrängelt, und wäre dann bei freier Querstraße, aber noch roter Ampel gefahren. Außerdem ist zum Thema rote Ampel und Radfahrer bereits alles relevante im Ameisenhaufen-Video gesagt worden 😉

        Was kommt im nächsten Video – Gehwegradler? Fußgänger auf dem Radweg? Radfahrer die überall „plötzlich“ angeschossen kommen? Oder vielleicht doch was zum Überholabstand, Radwegparken, Gehwegparken, Geschwindigkeitsüberschreitungen, Abbiegeunfällen, Handy am Steuer, Anhupen und Schneiden zum Erziehen? Ein Ausgleich für den einseitigen Einstieg ist dringend nötig. Aber so steht erst einmal für ein paar Tage ein Radfahrer-Fehlverhalten-Video alleine für die Kampagne, und das finde ich absolut unpassend.

        1. Was wir erzählen wollen, ist ja, dass ein Verhalten wie das im Straßenverkehr (und zu diesem Thema auch in den sozialen Medien) in anderen sozialen Bereichen völlig inakzeptabel wäre. Damit man die Brücke schlägt, bilden wir eine vergleichbare Szene im Straßenverkehr ab. Unser Fokus liegt also auf ersterem. Und da wir das für 15 Filme konzipiert haben, wollten wir nicht in jedem Film fehlerhaftes Verhalten nur auf Seiten der Autofahrenden darstellen. Auch wenn von motorisiertem Verkehr die größere Gefahr ausgeht, geht es um alle, die sich den Straßenraum teilen.
          Die Fahrweise in der Animation ist sicherlich stark überzogen, das war auch der Sinn und ist auch in den folgenden Spots so. Dass dies so gar nicht passiert, kann ich nicht bestätigen.
          Als nächstes kam nun das Thema Lkw, das uns im Übrigen sehr am Herzen liegt – gerade nach 5 Mahnwachen für infolge von Kollisionen mit Lkw getöteter Radfahrer*innen in Berlin allein im ersten Halbjahr 2020. Um eine Diskussion zu erreichen, können wir nicht alle Filme gleichzeitig veröffentlichen und irgendwo müssen wir anfangen. Und das wollten wir bei uns selbst tun.

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